Düsseldorf, 3. März 2012 – Ein rundum positives Fazit zogen die Monforts-Verantwortlichen am letzten Tag der alle zwei Jahre in Düsseldorf stattfindenden Messe Metav. Höhepunkt der Messetage war der Besuch des NRW-Wirtschaftsstaats¬sekretär Dr. Günther Horzetzky. Er informierte sich am Monforts-Stand über moderne Produktionstechnik als Schlüssel für Elektromobilität. Im Mittelpunkt des Interesses der Messebesucher: die Bearbeitung besonders schwer zu zerspanender Materialien und die Kombination aus Hartdrehen und Lasertechnik.
„Die Metav 2012 hat unsere Erwartungen voll erfüllt, besonders die Messetage Mittwoch und Donnerstag liefen sehr gut“, lautet die Bilanz von Monforts-Geschäftsführer Philipp Kampel. Vertriebsleiter Jörg Hartwig lobte die hohe fachliche Qualität der Messebesucher: „Wir konnten sehr viele Gespräche, überwiegend mit Entscheidern, führen, darunter viele potenzielle Neukunden.“ Für Monforts Werkzeugmaschinen, beheimatet in Mönchengladbach, war die Düsseldorfer Messe sozusagen ein Heimspiel. Etwa die Hälfte der Standbesucher stammt wie das Unternehmen selbst aus Nordrhein-Westfalen.
Mitgebracht hatte das traditionsreiche Unternehmen auch eine Neuheit: Erstmals wurde eine hydrostatische gelagerte Z-Achse für das ‚Unicen 1000‘-Dreh-/Fräszentrum mit Bearbeitungslängen bis zu 2500 Millimeter vorgestellt. „Wir tragen damit dem Trend Rechnung, dass in den für uns wichtigen Branchen die Bauteile ständig größer werden, beispielsweise in der Energieerzeugung und umwandlung für größere Windenergieanlagen oder Turbinen“, erklärte Dr. Dominic Deutges, Leiter Neuer Technologien. Dank der hydrostatischen Lagerung sind diese Maschinen besonders steif und gut gedämpft, so dass sich auf ihnen hervorragend Teile aus anspruchsvollen Materialien wie beispielsweise Nickelbasislegierungen herstellen lassen. So konn-ten in Düsseldorf die Besucher live die Herstellung so genannter Blisks (Blade integrated disks) für Turbomaschinen „aus dem Vollen“ sehen.
Auf mindestens ebenso großes Interesse stieß die Integration des Lasers in eine Drehmaschine vom Typ ‚RNC 400 Laserturn‘. Die Technologie wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut IPT in Aachen über Jahre hinweg bis zur Serienreife entwickelt. Der Laser wird damit zum alltäglichen Werkzeug, der seinen Platz wie jeder Drehmeißel im normalen Werkzeugmagazin findet und dessen Steuerung vollständig in die CNC-Steuerung der Maschine integriert ist. Deutges: „Wir können so in einer Aufspannung Teile zunächst weichzerspanen, mit dem Laser härten und abschließend hartzerspanen, aber auch legieren oder auftragschweißen.“ Der Diodenlaser lasse sich darüber hinaus einsetzen, um sogar keramische Werkstoffe wie Siliziumnitrid, die sich bislang nur schleifen ließen, zerspanen zu können – und das in der Regel mit Oberflächenqualitäten, die eine weitere Bearbeitung überflüssig machen.






